Gelungener Start der Stiftung

Bereits ein knappes Jahr nach Stiftungsgründung im August 2008 konnte ein erstes Projekt der Homberger Ohmtalschule gefördert werden. Dies ist möglich geworden, weil neben der ersten Ausschüttung des angelegten Stiftungskapitals aus der Region rund um Homberg genügend Spenden eingegangen sind. 

 

Im Rahmen der 775-Jahr-Feier der Stadt fand auch ein Schulfest statt, in dessen Rahmen die Spende vom Vorstand an den Leiter der Ohmtalschule, Herrn Carsten Röhrscheid, übergeben werden konnte. Anwesend war der gesamte Vorstand - Monika und Dieter Bock sowie Stephanie und Christopher Well. In dem schönen Rahmen mit vielen Lehrkräften, ehemaligen Schülern und den jungen Menschen, die heute die Schule besuchen, haben wir den Zweck der Stiftung und das aktuell geförderte Projekt vorstellen können.

 

Der Fachbereich Englisch der Ohmtalschule eröffnet den Schülern der Jahrgangsstufe 9 die Möglichkeit, im Bereich der 1. Fremdsprache Englisch eine Qualifikation zu erwerben. Das sogenannte Cambridge Certificate ist eine im In- und Ausland geschätzte Qualifikation, auf die Schülerinnen und Schüler vieler hessischer Schulen erfolgreich vorbereitet worden sind und werden. In Zeiten verstärkter Nachfrage nach fremdsprachlicher Kompetenz und unter den Bedingungen des verschärften Wettbewerbs auf dem Arbeitsmarkt schafft ein solches Zertifikat Vorteile, sowohl was die optimale Vorbereitung auf die Oberstufe als auch auf Bewerbungen um Arbeits- und Ausbildungsplätze angeht. Kurz gesagt: Ein Mehr an Qualifikation bedeutet ein Plus an Chancen.

 

Die Kinder, die sich für diese Weiterbildung interessieren, nehmen verbindlich für die Dauer eines Jahres an einem zweistündigen Kurs pro Woche teil. Dort werden sie auf die Prüfung vorbereitet. Dabei werden sie in den Bereichen Sprechen, Verstehen und Schreiben gefördert und in einer abschließenden Prüfung, die alle Teile gleichwertig umfasst, bewertet. 

Das alles kostet Geld - und zwar nicht wenig. Dafür soll die Spende eingesetzt werden, insbesondere für Kinder aus Familien, die sich eine solche Weiterbildung wirtschaftlich nicht so ohne weiteres leisten können. 

Der Vorstand ist erfreut, dass mit dieser Förderung genau der Stiftungszweck erfüllt wird. 

 

Verehrte Besucherinnen und Besucher unserer Homepage, nähere Einzelheiten können Sie dem unter „Presse“ abgelegten Artikel aus der Alsfelder Allgemeinen Zeitung vom 23.06.2009 entnehmen. 

 

Erste Absolventen geehrt 

Im September 2010 und Oktober 2011 konnten die ersten sieben erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen ihre Zertifikate in Empfang nehmen. Wenn man bedenkt, dass fast 30 junge Menschen gestartet waren, ist dieser Erfolgsquote zu entnehmen, wie anspruchsvoll diese international anerkannte Fortbildungsmaßnahme ist. Dies wurde im Rahmen der beiden Feierstunden von Direktor Carsten Röhrscheid und den Studienbegleitern, Frau Dr. Komp und Herrn Brosig, herausgestellt.

 

Mehr dazu in den Pressemitteilungen vom 5.12.2009, 23.9.2010 und 10.10.2011.

  

Hausaufgabenhilfe an der Homberger Grundschule: Beginn -Ende - Neustart

Im Oktober 2011 waren die umfangreichen Vorarbeiten abgeschlossen und die   Hausaufgabenhilfe konnte pünktlich nach den Herbstferien am 24.10. starten. Im Beisein von Rektor Armin Sann, dem es mit großem Engagement gelang, viele Hürden in kurzer Zeit zu überwinden, wurde dieses neue Angebot der Grundschule Homberg der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Von Montag bis Donnerstag werden täglich 2 Schulstunden zeitlich so organisiert, dass sich die Hausaufgabenhilfe reibungslos in den Stundenplan einpasst und alle in Frage kommenden Schüler daran teilnehmen können. Die Auswahl der Schüler obliegt den betr. Lehrkräften in Absprache mit den Eltern. Mit Friederike und Maximilian Feyh konnten zwei erfahrene Personen im Umgang mit Grundschülern gefunden werden, die das Angebot leiten. 

Dieses von der Stiftung finanziell getragene Projekt läuft bis zum Ende des Schuljahres 2011/12. Mit Beginn des folgenden Schuljahres 2012/13 wird die Hausaufgabenhilfe fester Bestandteil in den Grundschulen und vom Staat getragen. Insofern haben die Homberger jetzt einen kleinen Vorsprung. Mit der staatlichen Übernahme dieses Angebotes ist Nahtlosigkeit hergestellt, also etwas, auf das alle Beteiligten – Schüler, Eltern, Lehrer – dauerhaft bauen können. 

Mehr dazu siehe Pressemeldung vom 26.10.2011.

Am Schuljahresende wurde Bilanz gezogen. Schulleitung und Friederike Feyh als Betreuerin dieses von der Stiftung getragenen neuen Angebotes der Grundschule würdigten das Projekt als Volltreffer. Die Hausaufgabenhilfe sei genau an der richtigen Stelle angekommen. Darüber freute sich das Stifterehepaar und sicherte den Schulverantwortlichen weitere Unterstützung zu, insbesondere auch deshalb, weil die vom Land Hessen von Beginn des neuen Schuljahres getragene freiwillige pädagogische Mittagsbetreuung nicht alle Facetten der Hausaufgabenhilfe abdeckt.

 

Siehe Alsfelder Allgemeine Zeitung vom 7.7.2012

 

Nach weiteren Gesprächen im Herbst 2012 hat der Stiftungsvorstand in seiner Sitzung am 1.12.2012 beschlossen, die Kosten für diese Form der Hilfe für die in Frage kommenden Schülerinnen und Schüler bis zum Ende des laufenden Schuljahres 2012/2013 komplett zu finanzieren.

 

Stifterehepaar erhält Ehrenamtscards

Das ehrenamtliche Engagement des Stifterehepaares – neben der eigenen Stiftung auch auf sportlicher Ebene  bei Eintracht Frankfurt e.V. und im Homberger Tennisclub sowie im Genossenschaftsbereich -  ist im Rahmen einer Stadtverordnetenversammlung der Stadt Homberg/Ohm im Dezember 2011 gewürdigt worden. Bürgermeister Prof. Béla Dören überreichte die beiden Karten im Auftrag des Landes Hessen an Monika und Dieter Bock und dankte für deren Verdienste um die Allgemeinheit mit herzlichen Worten. 

 

Siehe auch Pressemeldung vom 7.12.2011.

 

Hessenfest 2012 in Berlin

Als Gäste des Sommerfestes der Hessischen Landesregierung in Berlin hatte das Stifterehepaar Gelegenheit, mit einer Vielzahl von Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Gespräche zu führen, u.a. mit dem Ministerpräsidenten des Landes Hessen, Volker Bouffier, der nicht nur große Sympathien für Stiftungen hegt, sondern mit der von ihm geführten Landesregierung das im Vergleich mit den anderen Bundesländern sehr ausgeprägte Stiftungswesen in Hessen nachhaltig fördert, wo immer dies möglich ist. 

Siehe Foto – Die „Bemalung“ ist der Tatsache geschuldet, dass an diesem Abend auch das Europameisterschaftsspiel Deutschland – Holland ein nicht unwichtiger Teil dieser Veranstaltung war.

 

Aktuelle Beratungen/Beschlüsse der Vorstandssitzungen in 2012

Im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Tätigkeitsberichtes und der einstimmigen Abnahme des Jahresabschlusses 2011 berichtete die Stv. Vorstandsvorsitzende vor allem über die stark zurückgehenden Erträge aus dem angelegten Stiftungskapital. Grund sei das Zinsniveau, das bei aus heutiger Sicht sicheren Anlagen nur noch knapp über 1% liege. Dieses Problem haben alle deutschen Stiftungen. In der Fachpresse werde laufend darüber berichtet. Da auf längere Frist nicht mit einer Besserung zu rechnen sei, werde die Bedeutung von Spenden und sonstigen Finanzierungsquellen weiter zunehmen. Deshalb beschloss der Vorstand, sich im Rahmen der Homberger Marktwoche 2013 mit einem Stand o. ä. zu beteiligen.

Das Stifterehepaar hat am 4. Mittelhessischen Stiftungstag am 14.9.2012 im Kloster Altenberg teilgenommen. Neue Kontakte konnten geknüpft werden. Im Mittelpunkt standen die Bürgerstiftungen, die über ihre Aktivitäten berichteten. Davon ausgehend hat der Vorstand intensiv über die eigene Förderpraxis diskutiert. Neben den beiden laufenden Projekten an der Homberger Schule – Hausaufgabenhilfe und Cambridge Certificate – habe sich die Vergabe von Stipendien in Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen nicht realisieren lassen, da sich die Richtlinien des sogenannten Deutschlandstipendiums nicht mit unserem Stiftungszweck decken. Ein pragmatischer „Mittelweg“ ist uns bisher nicht aufgezeigt worden. Der Vorstand hat nochmals bekräftigt, dass unsere Mittelvergabe nicht nach dem Gießkannenprinzip erfolgen soll, sondern auch weiterhin gezielt Qualifikationen und Abschlüsse unterstützen wird.

Ferner wurde beschlossen, vor allem wegen der vergleichsweise hohen Beiträge zunächst von einer Mitgliedschaft im Bundesverband deutscher Stiftungen abzusehen.

Der Vorstand zog ein ausgesprochen positives Fazit der Arbeit seit Stiftungsgründung vor gut vier Jahren. Diese Bewertung basiert vor allem auf den unterstützten Projekten, der Spendenbereitschaft und der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.

2013 - ein bewegtes Jahr

Man kann auch sagen, von SEPA bis Sylvester, um die vielen Aktivitäten des Jahres zu beschreiben. Natürlich musste das ab 1.2.2014 geltende Verfahren bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs auch von der Stiftung umgesetzt werden. Sämtliche Arbeiten bis hin zur Aktualisierung des Außenauftritts sind fristgemäß abgeschlossen worden. 

Um bei den Verwaltungsarbeiten zu bleiben:
Der Vorstand hat in seiner Juni-Sitzung den Jahresabschluss und den Tätigkeitsbericht für 2012 einstimmig gebilligt. Beides ist der Stiftungsaufsicht zur Kenntnis gegeben worden. Das Regierungspräsidium hat nach Prüfung  mitgeteilt, dass es keinerlei Beanstandungen gibt. Somit ist die Arbeit der Stiftung und die solide Finanzpolitik auch offiziell mit einem Haken versehen worden. 

Im Mittelpunkt der Aktivitäten stand und steht natürlich die Erfüllung des Stiftungszwecks. Neben der seit 2009 geförderten Englisch-Qualifizierung  - das Cambridge Certificate – der Ohmtalschule finanziert die Stiftung seit 2011 die Hausaufgabenhilfe der Homberger Grundschule. Nachdem in einem Gespräch mit der neuen Schulleiterin Eva Sartorius wiederum ein sehr positives Fazit für das Schuljahr 2012/13 gezogen werden konnte, beschloss der Vorstand die Vollfinanzierung auch für die laufende Periode 2013/14. Bei den Gesprächen mit der Schulleitung ist deutlich geworden, dass hier nicht nur Investitionen in Bildung erfolgen, sondern auch ein Beitrag zur Integration geleistet wird, weil die Hilfe häufig auch Kindern mit Migrationshintergrund zu Gute kommt, ein sehr erfreulicher Aspekt. Viele sprechen von Integration, wir tun es! 

Sh. dazu die von den Kindern selbstgebastelte Dankeskarte und den Presseartikel vom 30.9.2013. 

 

Ein weiterer Schwerpunkt war die aktive Beteiligung am Homberger Stadtfest. Zusammen mit der Jugendfußball-Spielgemeinschaft „JFV Ohmtal Homberg“ wurde mit großem Erfolg ein Getränkestand im Zentrum des Stadtfestes angeboten. Es war im wahrsten Sinne des Wortes der Teufel los und am Ende des Tages stand ein gutes Resultat. Die Erschließung zusätzlicher Finanzmittel durch solche Engagements ist vor dem Hintergrund des aktuellen Zinsniveaus notwendiger denn je. Unseren Freunden, die uns den ganzen Tag mehr als tatkräftig dabei unterstützt haben, sagen wir auch auf diesem Weg nochmals herzlich DANKE! Danken möchten wir auch den Verantwortlichen von Germania Homberg für das kooperative Miteinander.

Auch hier gibt es einen positiven Nebeneffekt: Der Bekanntheitsgrad der Stiftung durch diesen Stand und die vorangehende Öffentlichkeitsarbeit konnte weiter gesteigert werden.

Das Stifterehepaar nahm am 26.11.2013 am 5. Hessischen Stiftungstag in Wiesbaden teil und hatte dabei neben dem Besuch verschiedener Fachforen die Möglichkeit, neue Ideen und Menschen kennen zu lernen. Die Vergrößerung des Netzwerkes ist für die Weiterentwicklung der Stiftung unerlässlich.

 

Weitere Vorstandsthemen:

  • Eine Anlagerichtlinie wurde beschlossen.
  • Das komplexe Thema des Versicherungsschutzes des Vorstandes und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wurde mit diversen Personen und Institutionen erörtert. Die Gespräche stehen kurz vor dem Abschluss.
  • Auch in 2014 will sich die Stiftung wieder am Homberger Stadtfest beteiligen.

Und ganz frisch:
Ab 30. November 2013 sind wir auch in Facebook vertreten!

Die Stiftung besteht nun seit mehr als fünf Jahren. Der Vorstand ist mit der Arbeit und den Resultaten der unterstützten Projekte sehr zufrieden.

2014 - Erweiterung der Fördermöglichkeiten

Über 2014 zu berichten heißt, am 30.11.2013 anzuknüpfen. Seit diesem Tag sind wir nämlich auch bei Facebook vertreten. Wir wollen das soziale Netzwerk zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades unserer Stiftung nutzen, indem wir transparent über Aktivitäten, insbesondere über die von uns geförderten Projekte und Personen, berichten. Erfreulich ist aus unserer Sicht die seitherige Resonanz. Bis zu 800 Follower sind für die Startphase nicht übel. Das spornt uns an, so ganz nach dem Grundsatz „Es gibt nichts, was man nicht verbessern kann“. Denn natürlich ist noch genügend Luft nach oben vorhanden.

Kernpunkt unserer Arbeit ist die Erfüllung des Stiftungszwecks. Bereits seit 2009 fördert die Stiftung das Angebot der Ohmtalschule (OTS)  Homberg/Ohm zum Erwerb des Sprachzertifikats „Cambridge Certificate“. Mittlerweile ist dieses ehemals für Erwachsene konzipierte internationale Zertifikat in Prüfung und Vorbereitung der Lebenswelt der Schüler angepasst worden. Wir finanzieren die dafür notwendigen neuen Lehrwerke und sorgen dafür, dass diese international anerkannte Fortbildung auch weiterhin für interessierte und geeignete Schülerinnen und Schüler der OTS zur Verfügung steht.

Am Erwerb dieses Sprachzertifikats nimmt zurzeit eine seit kurzem in Deutschland  lebende sehr sprachbegabte Schülerin aus Äthiopien teil, deren Familie finanziell nicht in der Lage ist, die Prüfungskosten zu tragen. Der Vorstand hat auch hier die Kostenübernahme beschlossen.

Einen Presseartikel von der Übergabe der Urkunden an die diesjährigen Absolventen – sechs an der Zahl – finden Sie in der Rubrik „Presse“.

Weiter fördert die Stiftung bereits seit über drei Jahren die Hausaufgabenhilfe der Homberger Grundschule. Wir haben die Vollfinanzierung auch für das gesamte Schuljahr 2014/15 zugesagt. In Gesprächen mit der Schulleitung wird immer wieder deutlich, wie sinnvoll dieses Angebot ist, das inzwischen bis zu 25 Kindern der Klassen 1 bis 4 zu Gute kommt. Häufig sind dies auch Kinder mit Migrationshintergrund, sodass zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Bildung und Integration! Das ist ein sehr erfreulicher Aspekt.

Hier das Dankeschön der Kinder.

Das schöne Plakat hat auch den Getränkestand verschönert, den wir gemeinsam mit der Homberger Germania anlässlich des Stadtfestes im Oktober mit wiederum gutem Erfolg betrieben haben.

Womit wir beim nächsten Thema sind – die Finanzen. Die miserable Situation an den Zinsmärkten setzt deutschlandweit allen Stiftungen stark zu, zumal der Blick auf die nächsten Jahre keine Besserung verspricht. Davon sind wir ebenfalls betroffen. Aber jammern hilft nichts. Deshalb haben wir uns zusammen mit den Homberger Fußballern zum zweiten Mal aktiv am Stadtfest beteiligt. Fazit: Viel Arbeit – viel Spaß – gutes Ergebnis! Wir danken unseren Freunden und den Helfern der Germanen herzlich für die tatkräftige Unterstützung.

Übrigens: Wir hatten im Rahmen der Eröffnung und des Fassanstichs hohen Besuch. Im Gefolge unserer Apfelkönigin Julia I. und Bürgermeister Dören konnten wir zahlreiche Königinnen und Prinzessinnen aus ganz Hessen begrüßen. Ein illustres Völkchen, wie das farbenfrohe Bild zeigt.

In den Vorstandssitzungen hat uns eine Vielzahl  weiterer Themen beschäftigt. Hier eine kleine Auswahl:

  • Der Jahresabschluss 2013 wurde mit einem zufriedenstellenden Resultat
    verabschiedet.
  • Der Tätigkeitsbericht 2013 wurde gebilligt.
  • Zur Sicherstellung der Förderungen in den nächsten Jahren wurden Rücklagen gebildet.
  • Die offenen Fragen des Versicherungsschutzes der ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder der Stiftung sowie für die Helferinnen und Helfer bei Veranstaltungen sind beantwortet worden.
  • Ein JA zur Teilnahme am Stadtfest 2015 ist erfolgt.

 

Ganz neu: Die Stiftung stellt ab 2015 Stipendien zur Verfügung!

Diese Weiterentwicklung nahm in den beiden letzten Vorstandssitzungen breiten Raum ein. Ein einstimmiger Beschluss erfolgte nach intensiver Beratung am 15. November 2014. Über das WIE und WAS, für WEN, unter welchen Voraussetzungen informieren ausführlich die unter  „Aktuelles“ eingestellten Richtlinien für die Gewährung eines Stipendiums der Monika & Dieter Bock – Stiftung sowie die Anlagen 1 (Antrag) und  2 (Verpflichtungserklärung).

 

2015 - Jahr der internationalen Flüchtlingskrise

Bezeichnend auch, dass die Gesellschaft für deutsche Sprache den Begriff „Flüchtlinge“ zum Wort des Jahres erkor.

Die von uns seit über vier Jahren finanzierte Hausaufgabenhilfe der Homberger Grundschule für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse kommt heute schon vielen Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund zugute. Dieser Trend wird sich verstärken. Insofern nimmt die Bedeutung dieses Projektes weiter zu. Wir sind froh, auf diesem Weg neben der Bildung auch einen wirksamen Beitrag zur Integration dieser Kinder zu leisten.

Das Bild zeigt uns beim fast schon obligatorischen Jahresbesuch in der Schule mit den Kindern, den Betreuerinnen Sigrid Hohnhold und Ulla Götte-Fleischhauer sowie Schulleiterin Eva Sartorius.

Auch das von uns geförderte international anerkannte „Cambridge Certificate“  unserer Ohmtalschule (OTS)  endete für Jaqueline Ziegert und Lena Reitz erfolgreich.

Im Rahmen des Schnuppertages am 21. November erfolgte die offizielle Zeugnisübergabe. V.l.n.r.: Dr. Marion Komp, Jan Brosig (die beiden Betreuungslehrer dieses Zusatzangebotes der OTS), Schulleiter Carsten Röhrscheid, Jaqueline Ziegert, Lena Reitz, Monika und Dieter Bock

Zur Freude der Anwesenden sagten wir  bei diesem Anlass die weitere finanzielle Unterstützung für den nächsten Jahrgang zu.

Freuen konnten wir uns wieder über zahlreiche Spenden, ohne die die Erfüllung des Stiftungszwecks nicht möglich wäre und die dazu führen, dass wir auf einer soliden Basis arbeiten können.

Anlässlich des Besuchs der Verantwortlichen des Fußball-Leistungszentrums von Eintracht Frankfurt überreichte uns Wolfgang Theiß, Vorstandsmitglied von Germania Homberg, eine Spende aus dem Erlös des Standes beim Homberger Stadtfest 2014. Mit auf dem Bild der Nachwuchskoordinator der Eintracht, Holger Müller, sowie die Eintracht-Legenden und heutigen Trainer Alex Schur, Armin Kraaz und Uwe Bindewald.

 

 

Der mit uns seit vielen Jahren freundschaftlich verbundene Michael Schlosser, Geschäftsführer der Firma Schlosser Cartrans GmbH & Co. KG mit Sitz am Autohof Mücke, verzichtete an seinem 50. Geburtstag zu Gunsten der Stiftung auf Geschenke und konnte uns einen namhaften 4-stelligen Betrag zukommen lassen.

Das Bild zeigt Michael Schlosser mit seiner im Unternehmen mitarbeitenden Tochter Sophia bei der Scheckübergabe an uns.

 

Wiederum ein Erfolg war die Beteiligung unserer Stiftung zusammen mit den Fußballern von Germania Homberg beim Stadtfest am 18. Oktober.

Gekrönte Häupter an unserem Stand mit Apfelkönigin Julia I. (ganz rechts)

 

In den Vorstandssitzungen hat uns eine Vielzahl weiterer Themen beschäftigt.

  • ·         Jahresabschluss und Tätigkeitsbericht 2014
  • ·         Änderungen unserer Satzung und der Anlage-Richtlinien
  • ·         Anlage des Stiftungskapitals
  • ·         Förderungen über 2015 hinaus
  • ·         Ein JA zur Teilnahme am Stadtfest 2016

Sowohl das Regierungspräsidium Gießen als Stiftungsaufsicht als auch das für uns zuständige Finanzamt Fulda bescheinigten der Stiftung eine einwandfreie Arbeit und Mittelverwendung. Diese Testate haben ein arbeitsreiches Jahr erfreulich abgerundet.

2016: Krisenherde rund um den Globus – Stabilität in Deutschland – Stiftung vergibt erstes Stipendium

War 2015 geprägt von der internationalen Flüchtlingskrise, so wird das nun zu Ende gehende Jahr als ein Zeitabschnitt der internationalen Krisen - insbesondere der für die Sicherheit auf unserem Planeten brandgefährliche Syrien-Konflikt ist hier zu nennen - im Gedächtnis bleiben. Gott sei Dank gab es aber auch eine Fülle von positiven Ereignissen und Entwicklungen, wie etwa die konjunkturelle Entwicklung gerade bei uns in Deutschland, die wie Balsam auf der Seele wirkten.

Für unsere Stiftung waren die letzten zwölf Monate aus dreierlei Sicht erfreulich. Unser Vorstandsmitglieder Stephanie hat sich getraut und heißt nun nicht mehr WELL, sondern MANNS. Zudem ist sie zum zweiten Mal Mutter geworden. Am 17. Januar hat Enna Charlott das Licht der Welt erblickt. Mélanie Chatreaux und Vorstandsmitglied Christopher Well wurden zum ersten Mal Eltern. Am 2. Mai machte Tochter Chloé das Familienglück perfekt. Wir und alle Angehörigen sind überglücklich.

Das Bild vom Hochzeitstag zeigt v.l.n.r. Stephanie und Maximilian Manns mit ihren Kindern Matti Jona und Enna Charlott, daneben Mélanie Chatreaux und Christopher Well mit ihrer Tochter Chloé.

Daneben entwickelten sich die von uns geförderten Projekte weiterhin sehr positiv. Die Hausaufgabenhilfe an unserer Homberger Grundschule registriert wachsende Resonanz. In den vergangenen fünf Jahren – so lange finanziert die Stiftung bereits dieses spezielle Angebot – haben über zwanzig Schulkinder den Sprung in die fünfte Klasse geschafft.

Dies ist hauptsächlich auf die engagierte Betreuung durch Ulla Götte-Fleischhauer (li.) und Siggi Hohnhold (re.) zurückzuführen. Bei unserem Besuch in der Grundschule dankten die Schulleiterinnen Eva Sartorius und Elisabeth Pfeffer sowie das Stifter-Ehepaar mit herzlichen Worten.

Die an der Homberger Ohmtalschule (OTS) ebenfalls von der Stiftung unterstützte Möglichkeit zur Weiterbildung in der Fremdsprache Englisch – das sogenannte Cambridge Certificate – brachte in diesem Jahr gleich sechs erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen hervor.

Im würdigen Rahmen des Schulfestes zum 50. Geburtstag der OTS im September gab es bei der Verleihung der Zertifikate freudige Gesichter.

V.l.n.r.: Luca Gamma, Marc Alexander, die Jahrgangsbeste Marie Jantosca, Alma Serhatlic, Hannah Berhanu, Anna-Maria Guth, Monika Bock, Dr. Marion Komp als erfolgreiche Begleitlehrerin, Dieter Bock

Nach der offiziellen Ausschreibung ist es zur Freude des Stiftungsvorstandes gelungen, mit Lorena Löchel die erste Stipendiatin zu finden. Mit Beginn ihres Studiums im Oktober wird das Stipendium in monatlichen Raten für die Regelstudienzeit, maximal fünf Jahre lang, zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der letzten diesjährigen Vorstandssitzung der Stiftung am 26. November nahm Lorena Löchel die entsprechende Urkunde aus den Händen des Vorstandes entgegen. Sie bedankte sich mit herzlichen Worten und machte die Bedeutung dieser Hilfe für ihr Studium an der Technischen Universität Darmstadt deutlich. Die Vorstandsmitglieder wünschten der jungen Frau viel Erfolg für ihr Studium.

Die vom Vorstand in der Sitzung am 26. November geänderten Stipendien-Richtlinien stehen in der rechten Spalte zum Download bereit.

 

Zu guter Letzt erreichte uns zur Jahresmitte eine namhafte Zustiftung in den Kapitalstock der Stiftung. Mit dieser großzügigen Geste unserer langjährigen Freundin Ingrid Kellermann haben sich die Alternativen zur Erfüllung des Stiftungszwecks deutlich erweitert. Der Stiftungsvorstand dankte Frau Kellermann mit herzlichen Worten und wünschte trotz ihrer Erkrankung viel Lebensqualität und die Fortsetzung der jahrzehntelangen freundschaftlichen Verbundenheit.

Hier Ingrid Kellermann auf einer Bootstour in ihrer zweiten Heimat Belleair Beach in Florida.

Homberg hat seit 1. Juli ein neues Stadtoberhaupt. Auf Einladung der Stiftung besuchte uns die neue Bürgermeisterin Claudia Blum (in der Bildmitte) kurz nach Amtsantritt. Sie informierte sich über Stiftungszweck und Aktivitäten, die sie ausdrücklich begrüßte und deren Unterstützung sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten spontan zusagte.

 

Auch in diesem Jahr war die Stiftung zusammen mit der Homberger Germania wieder mit einem Stand am Stadtfest vertreten. Nach guten Umsätzen können sich nun Stiftung und Fußballnachwuchs der Ohmstadt über ein ordentliches Sümmchen freuen.

DANKE an alle Helferinnen und Helfer, deren engagierter Einsatz das gute Ergebnis erst ermöglichte.

Das Bild zeigt die „Spätschicht“  mit v.l.n.r. Gerd Fleckenstein, Anette Schlick, Elfi Fleckenstein, Carolin Schuster, Monika Bock, Martin Schuster und Wolfgang Theiß

Fachbezogen sind wieder verschiedene Veranstaltungen besucht worden. Es ging dabei u.a. um aktuelle Themen wie „Geldanlagen in der anhaltenden Nullzinsphase“ und „Haftungsfragen für Stiftungsgremien“. Beide Bereiche beschäftigen auch unsere Stiftung, insbesondere die missliche Situation an den Finanzmärkten für Anleger, die sehr sorgsam mit den anvertrauten Geldern umgehen müssen.

Der Pflege des Netzwerkes dienten die Teilnahme am 6. Mittelhessischen Stiftungstag in Gießen und besonders am Hessenfest der Hess. Landesregierung in Berlin, wo das Stifter-Ehepaar aufmerksam die Ansprachen der Bundeskanzlerin und des Hess. Ministerpräsidenten verfolgten.

In den Vorstandssitzungen hat uns eine ganze Anzahl weiterer Themen beschäftigt.

  • ·         Jahresabschluss und Tätigkeitsbericht 2015
  • ·         Änderung der Stipendien-Richtlinien
  • ·         Anlage des Stiftungskapitals
  • ·         Bildung von Rücklagen
  • ·         Förderungen über 2016 hinaus
  • ·         Teilnahme an Veranstaltungen zur Stabilisierung der Finanzbasis.

Mit Genugtuung hat der Vorstand das uneingeschränkte Testat des Regierungspräsidiums Gießen als Stiftungsaufsicht über unsere Arbeit insgesamt und die Mittelverwendung im Besonderen entgegengenommen.

Ausblick

Die Entwicklung der Stiftung seit der Gründung im Jahr 2008 ist sehr positiv. Die geförderten Projekte zeichnen sich durch ihre Nachhaltigkeit aus. Die Finanzen stehen auf einer soliden Basis, trotz der schon lange anhaltenden Nullzinsphase. Mit der Vergabe des ersten Stipendiums der Stiftung ist ein wichtiger Schritt in der Fortentwicklung der Förderpraxis gelungen. Hier gilt es nun, Erfahrungen zu sammeln, denn es sollen bei positivem Verlauf weitere Stipendien zur Verfügung gestellt werden.

Flyer

Hier können Sie unseren Flyer herunterladen.

Weitere Möglichkeiten für Stipendien:

Sitz:
Eichenweg 13
35315 Homberg/Ohm

Kontakt:
Tel.: 06633/5141
Fax: 06633/6144
info@mdbock-stiftung.de
www.mdbock-stiftung.de

Bankverbindung:
Volksbank Mittelhessen eG
Kto.: 5.0055.66
BLZ : 51390000
IBAN: DE97 5139 0000 0005 0055 66
BIC: VBMHDE5F

Vorstand:
Monika Bock
Dieter Bock
Stephanie Manns
Christopher Well