Rückblick 2016: Krisenherde rund um den Globus – Stabilität in Deutschland – Stiftung vergibt erstes Stipendium

Das Bild vom Hochzeitstag zeigt v.l.n.r. Stephanie und Maximilian Manns mit ihren Kindern Matti Jona und Enna Charlott, daneben Mélanie Chatreaux und Christopher Well mit ihrer Tochter Chloé

Ulla Götte-Fleischhauer (li.) und Siggi Hohnhold (re.)

V.l.n.r.: Luca Gamma, Marc Alexander, die Jahrgangsbeste Marie Jantosca, Alma Serhatlic, Hannah Berhanu, Anna-Maria Guth, Monika Bock, Dr. Marion Komp als erfolgreiche Begleitlehrerin, Dieter Bock

Stipendiatin Lorena Löchel (mitte) mit den Stiftungsvorständen Christopher Well, Stephanie Manns, Monika und Dieter Bock

Hier Ingrid Kellermann auf einer Bootstour in ihrer zweiten Heimat Belleair Beach in Florida.

Monika und Dieter Bock mit Bürgermeisterin Blum

Das Bild zeigt die „Spätschicht“  mit v.l.n.r. Gerd Fleckenstein, Anette Schlick, Elfi Fleckenstein, Carolin Schuster, Monika Bock, Martin Schuster und Wolfgang Theiß

Bild vom Hessenfest 2016

War 2015 geprägt von der internationalen Flüchtlingskrise, so wird das nun zu Ende gehende Jahr als ein Zeitabschnitt der internationalen Krisen - insbesondere der für die Sicherheit auf unserem Planeten brandgefährliche Syrien-Konflikt ist hier zu nennen - im Gedächtnis bleiben. Gott sei Dank gab es aber auch eine Fülle von positiven Ereignissen und Entwicklungen, wie etwa die konjunkturelle Entwicklung gerade bei uns in Deutschland, die wie Balsam auf der Seele wirkten.

Für unsere Stiftung waren die letzten zwölf Monate aus dreierlei Sicht erfreulich. Unser Vorstandsmitglieder Stephanie hat sich getraut und heißt nun nicht mehr WELL, sondern MANNS. Zudem ist sie zum zweiten Mal Mutter geworden. Am 17. Januar hat Enna Charlott das Licht der Welt erblickt. Mélanie Chatreaux und Vorstandsmitglied Christopher Well wurden zum ersten Mal Eltern. Am 2. Mai machte Tochter Chloé das Familienglück perfekt. Wir und alle Angehörigen sind überglücklich.

 

Daneben entwickelten sich die von uns geförderten Projekte weiterhin sehr positiv. Die Hausaufgabenhilfe an unserer Homberger Grundschule registriert wachsende Resonanz. In den vergangenen fünf Jahren – so lange finanziert die Stiftung bereits dieses spezielle Angebot – haben über zwanzig Schulkinder den Sprung in die fünfte Klasse geschafft.

 

Dies ist hauptsächlich auf die engagierte Betreuung durch Ulla Götte-Fleischhauer (li.) und Siggi Hohnhold (re.) zurückzuführen. Bei unserem Besuch in der Grundschule dankten die Schulleiterinnen Eva Sartorius und Elisabeth Pfeffer sowie das Stifter-Ehepaar mit herzlichen Worten.

Die an der Homberger Ohmtalschule (OTS) ebenfalls von der Stiftung unterstützte Möglichkeit zur Weiterbildung in der Fremdsprache Englisch – das sogenannte Cambridge Certificate – brachte in diesem Jahr gleich sechs erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen hervor.

Im würdigen Rahmen des Schulfestes zum 50. Geburtstag der OTS im September gab es bei der Verleihung der Zertifikate freudige Gesichter.

 

Nach der offiziellen Ausschreibung ist es zur Freude des Stiftungsvorstandes gelungen, mit Lorena Löchel die erste Stipendiatin zu finden. Mit Beginn ihres Studiums im Oktober wird das Stipendium in monatlichen Raten für die Regelstudienzeit, maximal fünf Jahre lang, zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der letzten diesjährigen Vorstandssitzung der Stiftung am 26. November nahm Lorena Löchel die entsprechende Urkunde aus den Händen des Vorstandes entgegen. Sie bedankte sich mit herzlichen Worten und machte die Bedeutung dieser Hilfe für ihr Studium an der Technischen Universität Darmstadt deutlich. Die Vorstandsmitglieder wünschten der jungen Frau viel Erfolg für ihr Studium.

 

Die vom Vorstand in der Sitzung am 26. November geänderten Stipendien-Richtlinien stehen bei den Downloads bereit.

 

Zu guter Letzt erreichte uns zur Jahresmitte eine namhafte Zustiftung in den Kapitalstock der Stiftung. Mit dieser großzügigen Geste unserer langjährigen Freundin Ingrid Kellermann haben sich die Alternativen zur Erfüllung des Stiftungszwecks deutlich erweitert. Der Stiftungsvorstand dankte Frau Kellermann mit herzlichen Worten und wünschte trotz ihrer Erkrankung viel Lebensqualität und die Fortsetzung der jahrzehntelangen freundschaftlichen Verbundenheit.

 

Homberg hat seit 1. Juli ein neues Stadtoberhaupt. Auf Einladung der Stiftung besuchte uns die neue Bürgermeisterin Claudia Blum (in der Bildmitte) kurz nach Amtsantritt. Sie informierte sich über Stiftungszweck und Aktivitäten, die sie ausdrücklich begrüßte und deren Unterstützung sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten spontan zusagte.

 

Auch in diesem Jahr war die Stiftung zusammen mit der Homberger Germania wieder mit einem Stand am Stadtfest vertreten. Nach guten Umsätzen können sich nun Stiftung und Fußballnachwuchs der Ohmstadt über ein ordentliches Sümmchen freuen.

DANKE an alle Helferinnen und Helfer, deren engagierter Einsatz das gute Ergebnis erst ermöglichte. Das Bild zeigt die „Spätschicht“.

 

Fachbezogen sind wieder verschiedene Veranstaltungen besucht worden. Es ging dabei u.a. um aktuelle Themen wie „Geldanlagen in der anhaltenden Nullzinsphase“ und „Haftungsfragen für Stiftungsgremien“. Beide Bereiche beschäftigen auch unsere Stiftung, insbesondere die missliche Situation an den Finanzmärkten für Anleger, die sehr sorgsam mit den anvertrauten Geldern umgehen müssen.

Der Pflege des Netzwerkes dienten die Teilnahme am 6. Mittelhessischen Stiftungstag in Gießen und besonders am Hessenfest der Hess. Landesregierung in Berlin, wo das Stifter-Ehepaar aufmerksam die Ansprachen der Bundeskanzlerin und des Hess. Ministerpräsidenten verfolgten.

In den Vorstandssitzungen hat uns eine ganze Anzahl weiterer Themen beschäftigt.

  • Jahresabschluss und Tätigkeitsbericht 2015
  • Änderung der Stipendien-Richtlinien
  • Anlage des Stiftungskapitals
  • Bildung von Rücklagen
  • Förderungen über 2016 hinaus
  • Teilnahme an Veranstaltungen zur Stabilisierung der Finanzbasis.

Mit Genugtuung hat der Vorstand das uneingeschränkte Testat des Regierungspräsidiums Gießen als Stiftungsaufsicht über unsere Arbeit insgesamt und die Mittelverwendung im Besonderen entgegengenommen. 

Ausblick

Die Entwicklung der Stiftung seit der Gründung im Jahr 2008 ist sehr positiv. Die geförderten Projekte zeichnen sich durch ihre Nachhaltigkeit aus. Die Finanzen stehen auf einer soliden Basis, trotz der schon lange anhaltenden Nullzinsphase. Mit der Vergabe des ersten Stipendiums der Stiftung ist ein wichtiger Schritt in der Fortentwicklung der Förderpraxis gelungen. Hier gilt es nun, Erfahrungen zu sammeln, denn es sollen bei positivem Verlauf weitere Stipendien zur Verfügung gestellt werden.

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 4. Jun 2021